Weisser Schweizer Schäferhund (Berger Blanc Suisse)

Meine Weißen Schweizer Schäferhunde fangen gerade erst an populär zu werden!

BoYar, Ayoka, Siberian Husky 'Lyra' und Gasthündin Amira
BoYar, Ayoka, Siberian Husky 'Lyra' und Gasthündin Amira

Zuchtgeschichte des Weißen Schweizer Schäferhundes

 

Weißer Schweizer Schäferhund oder Berger Blanc Swiss oder German Shepherd Dog, Amerikanisch-Kanadische Weiße Schäferhunde. Um 1930 wurden erste  Erbdefekte erkannt, die auch hier von den zeitgenössischen Zuchtvorstellungen des Deutschen Schäferhundes des VDH und ihren Anhängern geprägt sind. Äußerungen, die man den ‚degenerierten Albinos‘ zugeschrieben hat, hatten zur Folge, dass 1932 der Weiße Schäferhund zunächst aus dem Rassestandart entfernt und die Zucht verboten wurde.

 


Der Berger Blanc Suisse (Weißer Schweizer Schäferhund)

 

Der ‚Weiße Schweizer Schäferhund‘ oder ‚Berger Blanc Suisse‘ hat seine vorläufige Anerkennung durch die FCI erst im Jahr 2003 erlangt, auch bekannt durch die wesentlich ältere Rassebezeichnungen ‚Amerikanisch-Kanadisch Weißer Schäferhund‘.

In Amerika trägt diese Hunderasse den Namen ‚White German Shepherd‘. Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein direkter ‚Nachkomme‘, ein Ahnenvertreter des Deutschen Schäferhundes. Im 19. Jahrhundert wurden über viele Generationen verschiedene Herdenschutzhunde miteinander verpaart.  Der Autor Max Emil Friedrich von Stephanitz *30. Dezember 1864 in Dresden († 22.April 1936), Sohn einer Adelsfamilie, strebte auf Wunsch seiner Familie die Offizierslaufbahn an. Anfang 1890 während eines Manövers beobachtete der junge Adjutant v. Stephanitz einen Schäfer, der seiner Arbeit mit den Hütehunden nachgegangen ist. Fasziniert darüber, wie der Schäfer den Hunden durch Zuruf und Zeichen dirigieren konnte, entscheidete er sich, einen Hund zu Züchten, der eben diesen (Hüte-) Hunden gleich kam. Am 15. Januar 1898 kaufte er den 3-jährigen Rüden Hektor Linksrhein vom Frankfurter Züchter Sparwasser, eine  Kreuzung verschiedener Hütehunde geboren am *01. Januar 1895. Entschlossen beendete der junge Adjudant seinen Dienst aus dem Militär. Er gründete am 22. April 1899  den Verein Deutsche Schäferhunde (SV). Mit Eröffnung des Zuchtbuches (SV) im Jahr 1899

 

Stammvater des  Zuchtbuch (SV) Nr. 1
Hektor Linksrhein als Horand von Grafrath

wurde der Rüde ‚Hektor Linksrhein‘ als ‚Horand von Grafrath‘ Stammvater des Zuchtbuch (SV) Nr. 1


Die Wurzeln des Deutsche Schäferhundes, eine Kreuzung verschiedener Herdenschutzhunde über Generationen, verfügten über Millionen Erbanlagen.

Es konnte nachgewiesen werden, dass in der Großelterngeneration des DSH von Hektor Linksrhein‘ (Horand von Grafrath)  der Rüde  Greif, *1882 , die Fellfarbe Weiß anhaftete.

Berno v. d. Seewiese
Berno v. d. Seewiese

 

Bereits vor Eröffnung des Zuchtbuches (SV) ist die Erbanlage für das Fell Weiß vorhanden ist. So nach Überlieferungen werden ca. 18 Deutsche Schäferhunde mit dem Gen für die Farbe Weiß gezählt.

In Max von Stephanitz, "Der Deutsche Schäferhund in Wort und Bild" von 1921 ist nachweislich ein Foto dargestellt von "Berno von der Seewiese" (*1913) ein Nachkomme des "Horands von Grafrath" mit der Fellfarbe Weiß .

Berno war der erste Weiße Deutsche Schäferhund, der in das Zuchtbuch (SV) eingetragen wurde.



Bald geht es weiter!